Autor: Martin Spirgatis
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Die Katzenschutzverordnung für Lahr ist beschlossen!
Der Lahrer Stadtrat hat heute Abend mit einer Gegenstimme die Katzenschutzverordnung für Lahr verabschiedet. Wir danken dem Gremium für den fast einstimmigen Beschluss. Besonders danken wir Herrn Stadtrat Jürgen Durke von der Tierschutzpartei, der mit seinem Antrag im Stadtrat unsere jahrelange Arbeit zum Ziel gebracht hat. Ausdrücklich von unserem Dank ausklammern wir Herrn Stadtrat Manfred Himmelsbach (AfD), der seine einzelne Gegenstimme mit sich solch kruden Äußerungen wie „statt eine Katzenschutzverordnung sollte man alle Tiere, die länger als zwei Wochen im Tierheim sind, euthanasieren. Damit wäre mehr Geld gespart…“ seine Inkompetenz zum Thema und seine Verachtung anderer Lebewesen unter Beweis gestellt hat.Unter dem Strich sind wir heute Abend sehr glücklich und schauen hoffnungsvoll in eine Zukunft mit weniger Katzenelend in und um Lahr. -

Deutscher Tierschutzpreis 2021 geht nach Lahr!
Wir gratulieren Sina und Yara Marchioni ganz herzlich zur Auszeichnung mit dem Deutschen Tierschutzpreis 2021! Die beiden jungen Frauen aus Lahr haben mit ihrem Projekt der Gartenkatzen am Galgenberg in Mietersheim die Jury überzeugt und den 3. Preis gewonnen. Die Urkunde wurde ihnen vor Ort durch den Vorstand des Tierschutzvereins Lahr und Umgebung überreicht. Er lobte das vorbildliche Engagement der beiden und sagte natürlich weitere Unterstützung des Projekts zu.Lahr kann auf diese beiden jungen Tierschützerin stolz sein!Alle Preisträger/innen findet Ihr hier: -

Erneut Einbrecher im Tierheim!
In der Nacht von Montag auf Dienstag versuchte ein Einbrecher in das Tierheim in der Flugplatzstr. in Lahr einzudringen. Da unsere Hunde den jungen Mann bemerkten und anschlugen, alarmierte eine aufmerksame Nachbarin die Polizei noch bevor unsere eigentliche Alarmanlage auslöste. Die kurz darauf eintreffende Polizei konnte den Einbrecher leider nicht mehr antreffen. Aber dank der Videoanlage, die wir nach dem letzten Einbruch von der Firma Wolf Sicherheitstechnik gespendet bekamen, konnten wir der Polizei zahlreiche Bilder des Täters übergeben. Wir danken der aufmerksamen Nachbarin, der Polizei und der Fa. Wolf für ihre Unterstützung, wodurch größerer Schaden vom Tierheim und den Tieren abgehalten wurde. Wer in der Nacht von Montag auf Dienstag zwischen Mitternacht und 1 Uhr entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wendet sich bitte an die Polizei.

Symbolbild Einbrecher -

TSV erstattet Anzeige gegen Wilderer
Viele unserer Tierfreunde erinnern sich vermutlich noch an den Vorfall im Dezember 2020 als wir in den frühen Morgenstunden eine schwerverletzte Katze aus einer sogenannten Tellereisenfalle in Schuttern retten konnten. Der Fall wurde damals von der Halterin der Katze bei der Polizei angezeigt. Nach unserem Wissen wurde allerdings niemand dafür zur Verantwortung gezogen. Heute haben wir aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung unweit des damaligen Fundorts der schwerverletzten Katze erneut eine Falle entdeckt. Diesmal handelt es sich zwar um eine Lebendfalle, allerdings offensichtlich nicht minder illegal.
Die Falle war am Ufer der Schutter aufgestellt und fixiert. Ort und Art der Aufstellung, sowie der eingebrachte Köder, lassen vermuten, dass damit Jagd auf Nutrias gemacht werden soll. Neben den ganzen anderen Verstößen, gilt für diese Tiere aktuell noch die Schonzeit. Die herbeigerufene Polizei hat die Falle beschlagnahmt. Der Tierschutzverein hat zunächst Anzeige gegen unbekannt gestellt wg. mehrerer empfindlichen Verstöße gegen das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz von Baden- Württemberg. Außerdem wurden die zuständigen Jagdpächter informiert, damit sie sich der Sache ebenfalls annehmen können.
Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass innerhalb eines so überschaubaren Ortes ein illegaler Fallensteller und Tierquäler sein Unwesen treiben kann ohne das Anwohner davon etwas mitbekommen. Wer sachdienliche Hinweise dazu hat, meldet sich bitte bei der Polizei, damit nicht noch weitere Tiere diesem illegalen Treiben zum Opfer fallen. Es mag sich in den Augen mancher Mitmenschen ja „nur“ um Tiere handeln, aber gerade bei dem Tellereisen hätte es auch jederzeit ein am Ufer spielendes Kind treffen können.

Falle an der Schutter am 24.07.2021 -

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Hund reißt Schaf bei Mietersheim
Heute wurden wir gegen Mittag sowohl von der Polizei als auch von Privatpersonen angefordert, weil auf dem Galgenberg in Lahr ein freilaufender Hund ein Schaf gerissen hatte. Der Hund war zu dem Zeitpunkt dort auch noch unterwegs.Mit drei Mitarbeitern fuhren wir raus, um beide Tiere zu sichern.Für das trächtige Kamerunschaf kam leider jede Hilfe zu spät, wir konnten nichts mehr für das arme Tier tun.Der Hund konnte problemlos in einem Garten gesichert und von uns mitgenommen werden. Menschen und Artgenossen gegenüber war das Tier sehr freundlich und ruhig.Der Halter meldete sich auch schnell, da er sein Tier schon gesucht hatte. Nach der Fallaufnahme durch die Polizeihundestaffel durften wir den Hund an seinen Besitzer übergeben.Für Hund und Halter wird dieser Vorfall sicher noch ein Nachspiel haben.Wir hoffen, dass jetzt auch der Schafhalter in die Pflicht genommen wird. Auf dem Galgenberg werden in vielen Gärten die verschiedensten Tiere gehalten, oft nicht wirklich gut. Aber es scheint für die Behörden schwer zu sein hier nachhaltig tätig zu werden. Die Gruppe, zu denen dieses arme Tier gehörte, umfasst wohl mehrere Tiere, die – laut Aussagen der umliegenden Gartenbesitzer – immer frei auf dem Galgenberg ohne Sicherung unterwegs sind. Da das getötete Tier keine Ohrmarke hat, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine nicht gemeldete Haltung handelt.Vielleicht hilft diese Tragödie, dass sich hier insgesamt etwas ändert, dann wäre das arme Schaf wenigstens nicht ganz umsonst gestorben….***Ergänzung: 2016 haben wir mit mehreren Mitarbeitern über fast drei Stunden drei Kamerunschafe in dieser Ecke eingefangen, weil sie auf der Straße unterwegs waren. Die Halter hatten sich damals bei uns gemeldet und ihre Tiere wieder abgeholt. Die Tiere waren teilweise in keinem guten Gesundheitszustand und waren nicht angemeldet. Auf den Kosten für unsere Hilfe sind wir damals sitzen geblieben.Schon damals gingen alle notwendigen Informationen an alle Behörden, die für die Kontrolle solcher Haltungen zuständig sind. Anscheinend handelt es sicher hierbei um dieselben Personen.Letztes Jahr im Sommer, also 4 Jahre später, wurden Auflagen erlassen, diese aber noch nicht durchgesetzt.Wir wissen, dass auch unsere Behörden unter Personalmangel, Geldnot und inzwischen natürlich auch Corona leiden, daher wollen wir jetzt auch nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen.Aber es ist einfach traurig…. -

Schildkrötenschwemme in Sulz
Innerhalb von vier Wochen musste das Lahrer Tierheim insgesamt acht Wasserschildkröten im Lahrer Ortsteil Sulz einsammeln.
„Wir bekommen gerade in der warmen Jahreszeit immer mal wieder sowohl Land- als auch Wasserschildkröten als Fundtiere rein. Zumindest die Landschildkröten werden meist auch bereits von ihren Haltern vermisst. Aber innerhalb eines Monats insgesamt acht Wasserschildkröten aus dem gleichen Ortsteil ist schon seltsam. Insbesondere, da es sich um einen recht übersichtlichen Bereich handelt.“
Bereits der erste Fund einer Wasserschildkröte Anfang Juli im Mattenweg in Sulz machte die Tierschützer stutzig. Es handelt sich um eine Chinesische Streifenschildkröte, die hierzulande eigentlich nur in einem Aquarium gesichert überleben kann. Solche Tiere werden normalerweise nicht im Freiland gehalten und können daher auch kaum unabsichtlich verloren werden.
Nur drei Tage später wurde in der Waldstrasse eine Falsche Landkartenhöckerschildkröte gefunden. Auch dieses Tier kann hier nur in einem Aquarium gehalten werden.
Eine Woche später erhielt das Tierheim einen Hilferuf aus der Uhlsbergstrasse in Sulz. Hier fanden Anwohner vier unterschiedliche Wasserschildkröten im kleinen Seerosenteich ihres Gartens. Die Hausbesitzer können sich nicht erklären, wie die Tiere an den, von außen nicht ersichtlichen, Teich auf ihrem Grundstück gelangten.
Am 03. August der nächste Anruf, abermals aus der Uhlsbergstrasse. Dieses Mal haben sich zwei beeindruckend große Wasserschildkröten im Seerosenteich eingenistet. Auch diese hat das Tierheim erstmal bei sich aufgenommen.
„Wir haben glücklicherweise letztes Jahr unseren eigenen Teich für Wasserschildkröten in Betrieb genommen. Diese Menge an neuen Tieren in so kurzer Zeit stellt aber auch uns vor logistische Probleme, da die Tiere ja nicht sofort in den Teich einziehen können, sondern zunächst in Quarantäne gehalten und vom Fachtierarzt untersucht werden müssen.“ erklärt der Vorstandsvorsitzende des Lahrer Tierschutzvereins, Martin Spirgatis.
„Die Haltung einiger Tiere ist meldepflichtig und mit umfangreichen Auflagen verbunden. Da sich auch noch niemand für die teilweise recht ungewöhnlichen Tiere gemeldet hat, müssen wir davon ausgehen, dass sich da jemand gerade Tier für Tier seiner umfangreichen Hobbyhaltung entledigt. Das ist nicht nur schlimm für die Tiere, sondern auch eine Straftat. Daher werden wir entsprechend Anzeige erstatten. Auch weil wir nicht wissen, ob wir alle Tiere gefunden haben oder noch weitere ausgesetzt werden.“
Das Aussetzen von Wasserschildkröten hat auch für die heimischen Wildtiere bedrohliche Auswirkungen. So sind im Oberrheingraben, insbesondere im Taubergießen und am Altrhein bei Kehl die Bestände der einheimischen Europäischen Sumpfschildkröten durch ausgesetzte Gelb- und Rotwangenschmuckschildkröten bedroht, die den einheimischen Tieren Konkurrenz im Revier machen.
Aber auch in vielen Parkanlagen in Baden-Württemberg haben sich diese sogenannten invasiven Arten bereits fest etabliert und fügen der dortigen Flora und Fauna große Schäden zu.
Die Haltung dieser Tiere ist beim zuständigen Regierungspräsidium meldepflichtig. Die Tiere müssen registriert und ihr Verbleib dokumentiert werden. Eine Weitergabe ist nur unter strengen Auflagen möglich.
Dies bedeutet auch für das Tierheim Lahr, dass es mit diesen vermutlich ausgesetzten Tieren eine große Verantwortung und finanzielle Last aufgenommen hat.
Für die besonders anspruchsvollen Tiere müssen zusätzliche Aquarien angeschafft und eingerichtet werden.
„Das alles wird den Tierschutzverein wieder einige tausend Euro und jede Menge zusätzliche Arbeitsstunden kosten. Und das alles nur, weil irgendjemand sich rücksichtslos seiner Verantwortung für seine Tiere entzieht.“ resümiert Martin Spirgatis.
Wer die Arbeit des Tierheims unterstützen möchte, kann dies gerne hier tun:

Eines der Fundtiere aus Sulz Einen Bericht zum Thema invasive Arten haben wir bereits in unserem Tierheimjournal 2018 veröffentlicht:
https://tierheim-lahr.devonwheels.net/wp-content/uploads/2018/12/2018_Tierheimjournal_Lahr_Web.pdf
In Sulz gefundene Wasserschildkröten:
07.07.: Chinesische Streifenschildkröte, weiblich10.07.: Falsche Landkartenhöckerschildkröte, weiblich
17.07.: Gelbwangenschildkröte, männlich
17.07.: Florida Rotbauchschmuckschildkröte, männlich
17.07.: Rotwangenschmuckschildkröte, weiblich
17.07.: Hieroglyphenschmuckschildkröte, weiblich
03.08.: Rotwangenschmuckschildkröte, weiblich (sehr groß)
03.08.: Hieroglyphenschmuckschildkröte, weiblich (sehr groß)
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Zwei Kaninchen vor Tierheim ausgesetzt!
Am Sonntag, den 05. April 2020 zwischen 08.00 und 09.30 Uhr wurden zwei Kaninchen vor dem Tierheim in Lahr ausgesetzt. Eine Mitarbeiterin bemerkte beim Ausführen von Tierheimhunden zwei Kartons vor dem Tor. Da im oberen Karton abgeschnittene Zweige lagen, nahm sie zunächst an, dass jemand Frischfutter für Kaninchen spenden wollte. Als sie sich allerdings mit dem Hund näherte, bemerkte sie Bewegung im unteren Karton.
Unter dem Karton mit den Zweigen befanden sich im zweiten Karton zwei ganz offensichtlich ausgesetzte Kaninchen. Zur Klarstellung: Die aussetzende Person hat die Kaninchen in große Gefahr gebracht. Nicht nur ist das Aussetzen von Haustieren eine Straftat, auch die Art des Aussetzens hat die Tiere in Lebensgefahr gebracht. Hätte die Mitarbeiterin nicht rechtzeitig bemerkt, dass sich Tiere im unteren Karton befinden, hätten sie evtl aus dem Karton ausbüchsen können, von einem unserer Hunde oder Katzen erwischt oder gar unbemerkt entwischen können. Auf dem Karton befand sich nicht mal ein Hinweis für die Finder. Allerdings händisch beschriftet mit „Melanie Haushalt!“.
Das dunkle Kaninchen hat links ein trübes Auge. Das weiße Kaninchen hat wohl eine alte Verletzung an der Nase. Wer kennt diese Kaninchen bzw. diese Melanie? Hinweise nehmen wir natürlich vertraulich entgegen.

Das weiße Kaninchen hat eine alte Verletzung an der Nase… 
Das dunkle Kaninchen hat ein trübes Auge… 
Im unteren Karton zwei ausgesetzte Kaninchen… 
Karton vor dem Tierheimtor, beschriftet mit „Melanies Haushalt!“ -
Tierschützer feiern erste Katzenschutzverordnung in Baden-Württemberg
Pressemeldung des Landestierschutzverbands Baden-Württemberg:
Der Gemeinderat der Gemeinde Berglen im Rems-Murr-Kreis hat im April
die erste kommunale Katzenschutzverordnung in Baden-Württemberg
verabschiedet. Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V. und
sein Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund e.V., begrüßen dies
ausdrücklich und gratulieren dem Tierschutzverein Berglen, der
maßgeblich zur Einführung der Verordnung beigetragen hat.„Nur mit einer Kastrationspflicht für alle Katzen mit „Freigang“ kann es
gelingen, das Elend von frei lebenden Katzen langfristig zu beenden“,
betont Stefan Hitzler, Vorsitzender des Landestierschutzverbands
Baden-Württemberg. „Wir freuen uns außerordentlich, dass Berglen sich
hier mit in der Verantwortung sieht und die Tierschützer mit dem Problem
der vielen kranken und unterernährten Straßenkatzen nicht mehr länger
allein lässt. Wir hoffen, dass bald noch weitere Gemeinden in
Baden-Württemberg dem Beispiel folgen.“„Zahllose frei lebende Straßenkatzen, die ausgesetzt wurden oder
Nachkommen von zurückgelassenen Hauskatzen sind, kämpfen täglich um ihr
Überleben – und pflanzen sich dennoch immer weiter fort“, berichtet
Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Nur wenn man
das Problem an der Wurzel packt und alle Katzen mit Freigang sowie die
Straßenkatzen kastriert sind, haben wir eine echte Chance das
Katzenelend langfristig zu beenden. Solange es keine bundesweit
einheitliche Kastrationspflicht gibt, setzen wir daher auf die
Signalwirkung aus den Kommunen, die wie Berglen mit gutem Beispiel voran
gehen.“Am 09. April hatte der Gemeinderat von Berglen einstimmig die
Verabschiedung einer Katzenschutzverordnung beschlossen. Zuvor hatte der
Tierschutzverein Berglen die Notwendigkeit einer solchen Regelung sehr
anschaulich anhand von Zahlen und erschreckenden Bildern von leidenden
Straßenkatzen in der Region verdeutlicht. Die Verordnung soll mit Beginn
des kommenden Jahres in Kraft treten. Demnach müssen ab 01. Januar 2020
alle privat gehaltenen Katzen mit „Freigang“ kastriert, gekennzeichnet
und registriert werden. Katzen, die nicht gekennzeichnet sind und
folglich dem Anschein nach keinen Halter mehr haben, lässt der
Tierschutzverein Berglen kastrieren, wenn sich nicht innerhalb von 48
Stunden nach dem Einfangen doch noch der Katzenbesitzer meldet.*Hintergrund:*
Tierschutzvereine und Katzeninitiativen versuchen seit Jahrzehnten das
Leid der Straßenkatzen einzudämmen, indem sie diese fangen und
kastrieren lassen. Zudem werden die Tiere mit einem Transponder mit
Mikrochip gekennzeichnet und registriert, um sie unverwechselbar zu
machen. Die Tierschützer betreuen die Katzen über Futterstellen weiter,
da die in Freiheit aufgewachsenen Katzen i.d.R. völlig menschenscheu
sind und deshalb nicht in ein Tierheim gebracht und an tierliebe
Interessenten vermittelt werden können.
Die Kosten für Kastrationsaktionen frei lebender Katzen sind immens und
werden meist ausschließlich von den Tierschützern übernommen. Der
Landestierschutzverband und sein Dachverband, der Deutsche
Tierschutzbund, unterstützen ihre Mitgliedsvereine hierbei finanziell.2018 hat der Landestierschutzverband seinen Mitgliedsvereinen insgesamt
fast 100.000 Euro für die Kastration frei lebender Katzen zur Verfügung
gestellt. Bezuschusst wurde dieses Projekt mit 30.000 Euro vom
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) und 10.000
Euro vom Deutschen Tierschutzbund e.V..
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*Über den Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Baden-Württemberg e.V.*
Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg ist der Landesverband des
Deutschen Tierschutzbundes und bildet den „Dachverband“ von über 100
Tierschutzvereinen in Baden-Württemberg. Unsere Aufgabe ist es unter
anderem, mithilfe von Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen, der Mitarbeit
in Gremien und einem umfassenden Informations- und Beratungsservice für
unsere Mitglieder einerseits und die breite Öffentlichkeit andererseits,
den Tieren eine Stimme zu geben. Jedes Mitgeschöpf hat Anspruch auf
Unversehrtheit und ein artgerechtes Leben. Wir wollen, dass dieser
Anspruch für alle Tiere verwirklicht wird – in der Landwirtschaft, der
Forschung, im Privathaushalt und wo immer der Mensch mit Tieren Umgang hat.
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Tierheim Lahr auf Facebook
Bereits seit einigen Jahren nutzt das Tierheim Lahr Facebook. Ziel ist es zeitnah aktuelle Meldungen wie z.B. Fundtiere an die interessierten Tierfreunde in der Region zu übermitteln.
Wir nutzen Facebook, da es in unserer Zielgruppe weit verbreitet ist und im Gegensatz zur Homepage aktuelle Meldungen aktiv verbreitet und nicht darauf wartet, dass die Tierfreunde unsere Webseite besucht.
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