Kategorie: Aus dem Tierheim

  • Neu: Spenden per Paypal

    Neu: Spenden per Paypal

    Um unseren Tierfreunden das Spenden für das Tierheime und unsere Schützlinge noch einfacher zu machen, gibt es nun die Möglichkeit uns auch direkt per Paypal zu unterstützen.

    Link und QR-Code findet Ihr hier:

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    Vielen Dank für Eure Hilfe!

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  • Schildkrötenschwemme in Sulz

    Schildkrötenschwemme in Sulz

    Innerhalb von vier Wochen musste das Lahrer Tierheim insgesamt acht Wasserschildkröten im Lahrer Ortsteil Sulz einsammeln.

    „Wir bekommen gerade in der warmen Jahreszeit immer mal wieder sowohl Land- als auch Wasserschildkröten als Fundtiere rein. Zumindest die Landschildkröten werden meist auch bereits von ihren Haltern vermisst. Aber innerhalb eines Monats insgesamt acht Wasserschildkröten aus dem gleichen Ortsteil ist schon seltsam. Insbesondere, da es sich um einen recht übersichtlichen Bereich handelt.“

    Bereits der erste Fund einer Wasserschildkröte Anfang Juli im Mattenweg in Sulz machte die Tierschützer stutzig. Es handelt sich um eine Chinesische Streifenschildkröte, die hierzulande eigentlich nur in einem Aquarium gesichert überleben kann. Solche Tiere werden normalerweise nicht im Freiland gehalten und können daher auch kaum unabsichtlich verloren werden.

    Nur drei Tage später wurde in der Waldstrasse eine Falsche Landkartenhöckerschildkröte gefunden. Auch dieses Tier kann hier nur in einem Aquarium gehalten werden.

    Eine Woche später erhielt das Tierheim einen Hilferuf aus der Uhlsbergstrasse in Sulz. Hier fanden Anwohner vier unterschiedliche Wasserschildkröten im kleinen Seerosenteich ihres Gartens. Die Hausbesitzer können sich nicht erklären, wie die Tiere an den, von außen nicht ersichtlichen, Teich auf ihrem Grundstück gelangten.

    Am 03. August der nächste Anruf, abermals aus der Uhlsbergstrasse. Dieses Mal haben sich zwei beeindruckend große Wasserschildkröten im Seerosenteich eingenistet. Auch diese hat das Tierheim erstmal bei sich aufgenommen.

    „Wir haben glücklicherweise letztes Jahr unseren eigenen Teich für Wasserschildkröten in Betrieb genommen. Diese Menge an neuen Tieren in so kurzer Zeit stellt aber auch uns vor logistische Probleme, da die Tiere ja nicht sofort in den Teich einziehen können, sondern zunächst in Quarantäne gehalten und vom Fachtierarzt untersucht werden müssen.“ erklärt der Vorstandsvorsitzende des Lahrer Tierschutzvereins, Martin Spirgatis.

    „Die Haltung einiger Tiere ist meldepflichtig und mit umfangreichen Auflagen verbunden. Da sich auch noch niemand für die teilweise recht ungewöhnlichen Tiere gemeldet hat, müssen wir davon ausgehen, dass sich da jemand gerade Tier für Tier seiner umfangreichen Hobbyhaltung entledigt. Das ist nicht nur schlimm für die Tiere, sondern auch eine Straftat. Daher werden wir entsprechend Anzeige erstatten. Auch weil wir nicht wissen, ob wir alle Tiere gefunden haben oder noch weitere ausgesetzt werden.“

    Das Aussetzen von Wasserschildkröten hat auch für die heimischen Wildtiere bedrohliche Auswirkungen. So sind im Oberrheingraben, insbesondere im Taubergießen und am Altrhein bei Kehl die Bestände der einheimischen Europäischen Sumpfschildkröten durch ausgesetzte Gelb- und Rotwangenschmuckschildkröten bedroht, die den einheimischen Tieren Konkurrenz im Revier machen.

    Aber auch in vielen Parkanlagen in Baden-Württemberg haben sich diese sogenannten invasiven Arten bereits fest etabliert und fügen der dortigen Flora und Fauna große Schäden zu.

    Die Haltung dieser Tiere ist beim zuständigen Regierungspräsidium meldepflichtig. Die Tiere müssen registriert und ihr Verbleib dokumentiert werden. Eine Weitergabe ist nur unter strengen Auflagen möglich.

    Dies bedeutet auch für das Tierheim Lahr, dass es mit diesen vermutlich ausgesetzten Tieren eine große Verantwortung und finanzielle Last aufgenommen hat.

    Für die besonders anspruchsvollen Tiere müssen zusätzliche Aquarien angeschafft und eingerichtet werden.

    „Das alles wird den Tierschutzverein wieder einige tausend Euro und jede Menge zusätzliche Arbeitsstunden kosten. Und das alles nur, weil irgendjemand sich rücksichtslos seiner Verantwortung für seine Tiere entzieht.“ resümiert Martin Spirgatis.

     

    Wer die Arbeit des Tierheims unterstützen möchte, kann dies gerne hier tun:

    Unterstützung Tierheim Lahr

     

    Eines der Fundtiere aus Sulz
    Eines der Fundtiere aus Sulz

    Einen Bericht zum Thema invasive Arten haben wir bereits in unserem Tierheimjournal 2018 veröffentlicht:

    https://tierheim-lahr.devonwheels.net/wp-content/uploads/2018/12/2018_Tierheimjournal_Lahr_Web.pdf

     

    In Sulz gefundene Wasserschildkröten:
    07.07.: Chinesische Streifenschildkröte, weiblich

    10.07.: Falsche Landkartenhöckerschildkröte, weiblich

    17.07.: Gelbwangenschildkröte, männlich

    17.07.: Florida Rotbauchschmuckschildkröte, männlich

    17.07.: Rotwangenschmuckschildkröte, weiblich

    17.07.: Hieroglyphenschmuckschildkröte, weiblich

    03.08.: Rotwangenschmuckschildkröte, weiblich (sehr groß)

    03.08.: Hieroglyphenschmuckschildkröte, weiblich (sehr groß)

     

     

  • Zwei Kaninchen vor Tierheim ausgesetzt!

    Zwei Kaninchen vor Tierheim ausgesetzt!

    Am Sonntag, den 05. April 2020 zwischen 08.00 und 09.30 Uhr wurden zwei Kaninchen vor dem Tierheim in Lahr ausgesetzt. Eine Mitarbeiterin bemerkte  beim Ausführen von Tierheimhunden zwei Kartons vor dem Tor. Da im oberen Karton abgeschnittene Zweige lagen, nahm sie zunächst an, dass jemand Frischfutter für Kaninchen spenden wollte. Als sie sich allerdings mit dem Hund näherte, bemerkte sie Bewegung im unteren Karton.

    Unter dem Karton mit den Zweigen befanden sich im zweiten Karton zwei ganz offensichtlich ausgesetzte Kaninchen. Zur Klarstellung: Die aussetzende Person hat die Kaninchen in große Gefahr gebracht. Nicht nur ist das Aussetzen von Haustieren eine Straftat, auch die Art des Aussetzens hat die Tiere in Lebensgefahr gebracht. Hätte die Mitarbeiterin nicht rechtzeitig bemerkt, dass sich Tiere im unteren Karton befinden, hätten sie evtl aus dem Karton ausbüchsen können, von einem unserer Hunde oder Katzen erwischt oder gar unbemerkt entwischen können. Auf dem Karton befand sich nicht mal ein Hinweis für die Finder. Allerdings händisch beschriftet mit „Melanie Haushalt!“.

    Das dunkle Kaninchen hat links ein trübes Auge. Das weiße Kaninchen hat wohl eine alte Verletzung an der Nase.  Wer kennt diese Kaninchen bzw. diese Melanie? Hinweise nehmen wir natürlich vertraulich entgegen.

    Das weiße Kaninchen hat eine alte Verletzung an der Nase...
    Das weiße Kaninchen hat eine alte Verletzung an der Nase…
    Das dunkle Kaninchen hat ein trübes Auge...
    Das dunkle Kaninchen hat ein trübes Auge…
    Im unteren Karton zwei ausgesetzte Kaninchen...
    Im unteren Karton zwei ausgesetzte Kaninchen…
    Karton vor dem Tierheimtor, beschriftet mit "Melanies Haushalt!"
    Karton vor dem Tierheimtor, beschriftet mit „Melanies Haushalt!“
  • Tierheim Lahr auf Facebook

    Tierheim Lahr auf Facebook

    Bereits seit einigen Jahren nutzt das Tierheim Lahr Facebook. Ziel ist es zeitnah aktuelle Meldungen wie z.B. Fundtiere an die interessierten Tierfreunde in der Region zu übermitteln.

    Wir nutzen Facebook, da es in unserer Zielgruppe weit verbreitet ist und im Gegensatz zur Homepage aktuelle Meldungen aktiv verbreitet und nicht darauf wartet, dass die Tierfreunde unsere Webseite besucht.

    Wer immer auf dem neuesten Stand über verlorene oder gefundene Tiere in unserem Einzugsgebiet sein möchte oder aktuelle Nachrichten aus dem Tierheim lesen möchte, kann uns in Facebook kostenlos abonnieren. Und natürlich gerne auch „liken“!

    Hier der Link zu unserer offiziellen Facebook-Seite

  • Alarmanlage für Tierheim gespendet!

    Alarmanlage für Tierheim gespendet!

    Im September 2016 wurde in das Tierheim in Lahr eingebrochen. Dabei wurde vor allem das Werkzeug der ehrenamtlichen Helfer im Wert von über 2.000 € gestohlen. Nach der damaligen Berichterstattung erhielten wir dankenswerter weise einige neue und gebrauchte Werkzeuge von Tierfreunden gespendet, damit wir weiter das Tierheim instand halten können. Was aber eigentlich noch schlimmer als der materielle Verlust war, ist das unangenehme Gefühl der Unsicherheit.

    Wolf-Sicherheitstechnik spendet Alarmanlage für Tierheim Lahr
    Wolf-Sicherheitstechnik spendet Alarmanlage für Tierheim Lahr

    Durch eine Meldung über den Einbruch beim lokalen Hitradio Ohr wurde die Firma Wolf Sicherheitstechnik aus Denzlingen auf den Vorfall aufmerksam. Die Geschäftsführung zögerte nicht lange und kontaktierte den Radiosender um eine komplette Alarmanlage im Wert von über 4.000 € an das Tierheim zu spenden. Seit Anfang Juni 2017 ist die gespendete Alarmanlage nun installiert und in Betrieb. Sie bewacht seither die Gebäude und die Schützlinge des Tierheims. Wir danken der Firma Wolf Sicherheitstechnik Denzlingen dafür, dass sie uns und unseren Tieren wieder ein Stück Sicherheit zurück gegeben hat.

  • Sieben Welpen am Streitberg aufgefunden!

    Sieben Welpen am Streitberg aufgefunden!

    Der Tierschutzverein Lahr und Umgebung wurde von der Polizei am Dienstag, den 04.10. an den Streitberg
    unweit von Ettenheimmünster gerufen. Autofahrer hatten dort bei Anbruch der Dunkelheit drei kleine

    Hunde an der Landstraße entdeckt und konnten diese einfangen.
    Das Tierheim hat die drei männlichen Welpen noch in der Nacht aufgenommen
    und versorgt. Da es keinerlei Anzeichen dafür gab, dass jemand die Tiere
    vermisst, ist der Tierschutzverein schnell davon ausgegangen, dass es sich
    um ausgesetzte Tiere handelt.
    Am vergangenen Freitag Vormittag erreichte das Tierheim der nächste Hilferuf der
    Polizei. Weitere vier Welpen, zwei Jungs und zwei Mädchen, wurden am
    Streitberg gefunden. Diesmal auf der Schuttertäler Seite. Auch diese
    konnte das Tierheim wohlbehalten bei sich aufnehmen.
    Die weiteren vier Welpen passen vom Alter und Aussehen zu den bereits
    drei Tage vorher aufgefundenen Tieren, so dass man davon ausgehen kann,
    dass sich hier jemand eines ungewollten Wurfes entledigt hat.
    Ungewöhnlich, dass dies an zwei verschiedenen Tagen passierte, denn der
    Zustand der zweiten Gruppe war nicht schlechter als der der zuerst
    gefundenen Tiere. Insgesamt hat die Untersuchung durch den Tierarzt des
    Tierheims einen guten Gesundheitszustand ergeben.
    Das Alter der Welpen wird auf ca. 11 Wochen geschätzt, also einen
    Zeitraum, in dem oftmals die Tiere von der Mutter getrennt werden. Aber
    auch ein Alter in dem die Tiere anfangen ihre Kräfte miteinander zu
    messen. Und das tun diese Hunde sehr rustikal. Daher mussten die
    Tierschützer die Tiere in drei Gruppen aufteilen um allzu heftige
    Auseinandersetzungen oder gar Verletzungen zu unterbinden.
    Über die Rasse kann noch keine endgültige Aussage getroffen werden, da die
    Tiere sich zwar ähnlich sehen, aber teilweise doch deutlich unterscheiden.
    Alle sieben Welpen haben gemeinsam, dass sie vermutlich recht groß und
    kräftig werden. Ein Endgewicht von rund 30 kg oder mehr ist für keinen der Hunde
    auszuschließen.
    Da die Elterntiere nicht bekannt sind, ist auch nicht auszuschließen, dass
    ein Elternteil evtl. ein sogenannter „Listenhund“ sein könnte. Diese Hunde
    sowie Mischlinge mit solchen Tieren haben regional unterschiedlich vom
    Gesetzgeber besondere Auflagen zu erfüllen. Neben einer oftmals deutlich
    erhöhten Hundesteuer werden auch erhöhte Anforderungen an die Halter
    gestellt, die sowohl eine entsprechende Sachkunde, als auch die persönliche
    Fähigkeit einem solchen Hund gerecht zu werden, ggf. der Heimatgemeinde
    nachweisen müssen.
    Da das Tierheim die Welpen gerne zeitnah in geeignete Zuhause vermitteln
    möchte, sollten sich Interessenten für diese Tiere bereits im Vorfeld über
    die möglichen Auflagen zur Haltung solcher Hunde bei ihrer Ortsbehörde
    informieren.
    Da nicht davon auszugehen ist, dass sich ein Halter der ausgesetzten
    Welpen melden wird, wird das Tierheim in den nächsten Tagen mit der Vermittlung beginnen.
    Interessenten können sich zur Vereinbarung eines Termins zu den Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag
    von 15.00 bis 17.00 Uhr im Tierheim unter 07821 / 43597 melden.

    Um den Stress für die Tiere möglichst gering zu halten, wird nur eine bestimmte Anzahl von Terminen vereinbart.

    Das Tierheim wird versuchen die besten, hundeerfahrenen Plätze für die sieben Welpen zu finden. Daher wird die
    Reihenfolge der Anmeldungen und Termine keine Rolle spielen und jedes mögliche zukünftige Zuhause entsprechend geprüft.
    Eine Vermittlung oder Besichtigung der Welpen ist nur mit Termin möglich, da das Tierheim derzeit voll belegt ist.

    Die pflegerische und tiermedizinische Versorgung der sieben Welpen reißt ein großes Loch in die bescheidene Kasse des Tierheims.

    7 Welpen suchen ein Zuhause!
    7 Welpen suchen ein Zuhause!

    Daher würde sich der Tierschutzverein sehr darüber freuen, wenn tierliebe Menschen die Arbeit des Tierheims mit einer Spende unterstützen könnten.

  • Einbruch ins Tierheim!

    Es ist ja nicht so als hätten wir nicht genug Probleme.
    In der Nacht vom 07. auf den 08.09.  wurde in das Tierheim eingebrochen! Derzeit sind wir dabei diverse Räume zu sanieren und viele fleißige Hände arbeiten dort mit eigenem Werkzeug. Ein großer Teil dieses Werkzeugs wurde heute Nacht aus dem Tierheim gestohlen. Der oder die Einbrecher haben einen Rolladen an der Straßenseite hochgedrückt und das dahinterliegende Fenster geöffnet. Da sie (wie zu erwarten) nichts wertvolles im Tierheim gefunden haben, haben sie das Werkzeug der ehrenamtlichen Helfer geklaut. Schätzungsweise wurde nahezu neuwertiges Werkzeug im Wert von rund 2.000 € geklaut. Wer hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag etwas am Tierheim in der Flugplatzstr. beobachtet?
    Einige der geklauten Werkzeuge sind sehr auffällig und eher selten. Wer hat diese evtl. nun gesehen oder gar angeboten bekommen? Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei oder an das Tierheim.

    Werkzeugtasche der Marke Stanley (geklaute Tasche war schwarz/rot, nicht wie abgebildet schwarz/gelb)
    Werkzeugtasche der Marke Stanley (geklaute Tasche war schwarz/rot, nicht wie abgebildet schwarz/gelb)
    Spachtel der Marke Stanley
    Spachtel der Marke Stanley
    Schraubenschlüssel der Marke Stanley
    Schraubenschlüssel der Marke Stanley
    Schraubendrehersatz der Marke WERA
    Schraubendrehersatz der Marke WERA
    Imbusschlüsselsatz der Marke Wera
    Imbusschlüsselsatz der Marke Wera
    Hammer der Marke Stanley
    Hammer der Marke Stanley
  • Katze in Lahr mit Totschlagfalle verletzt!

    Die Lahrer Feuerwehr wurde heute von Anwohnern der Hirtenstr. in Mietersheim alarmiert, da sich in den dortigen Gärten eine Katze in Not befand. Das Tier steckte mit einer Pfote in einer sogenannten Wühlmausfalle mit dem bezeichnenden Namen „Supercat“. Diese Fallen benutzen Hobbygärtner um ungewollte Nager im Garten zu erschlagen. Normalerweise müssen die Fallen gemäß Gebrauchsanleitung im Erdreich über dem Wühlmausgang versenkt werden. Wem die Falle und wem die Katze gehört ist bislang ungeklärt. Auch wie und wo die Katze in die Falle geriet, konnte bisher nicht geklärt werden, da das arme Tier mitsamt Falle wohl durch mehrere Gärten unter Schmerzen flüchtete. Die Retter in der Not brachten das Tier mitsamt Falle zu unserer Tierärztin, wo sie erstmal behandelt wurde. Sie befindet sich nun bis zu ihrer Genesung bei uns im Tierheim.

    Wer Hinweise zu Katze, Halter oder Falle geben kann, meldet sich bitte beim Tierheim. Gerne nehmen wir auch Spenden für die Behandlungskosten des armen Tieres entgegen.

    Scharfe Falle vor dem Auslösen
    Scharfe Falle vor dem Auslösen
    Verletzte Katze im Tierheim
    Verletzte Katze im Tierheim
    Falle hat ausgelöst und hat Tier erschlagen oder schwer verletzt
    Falle hat ausgelöst und Tier erschlagen oder schwer verletzt
  • 10.05.15: Katzenschwemme…

    Am vergangenen Freitag wollte unsere Tierheimleiterin aufgrund eines Anrufs eine Katzenmama mit ein paar Kitten in Schwanau abholen. Als sie zurückkam, hatte sie ein halbes Dutzend Mutterkatzen bzw. werdende Mamas sowie rund 10 Kitten an Bord….

    Einige der Tiere sind in erbärmlichen Zustand und bedürfen intensiver Pflege. Wir suchen nun dringend Paten für die anstehenden enormen Tierarztkosten. Außerdem können wir jede Menge Katzenaufzuchtmilch und Kittenfutter gebrauchen.

    Aus Erfahrung setzen wir bei uns bevorzugt Smilla Kittenfutter (Trocken- und Nassfutter) ein. Alternativ ist auch Animonda Carny Kitten Nassfutter eine gute Wahl.

    Bitte habt Verständnis dafür, dass wir den Kitten mit ihren Müttern derzeit Besuchertrubel ersparen möchten, da sie mit der veränderten Lebenssituation und ihren Krankheiten derzeit schon über Gebühr gestresst sind. In einigen Wochen suchen wir dann gute Zuhause für die Racker!

  • 02.01.15: Sieben Hunde am Tierheim ausgesetzt!

    Am Freitagmorgen staunten die Tierpflegerinnen Sabrina Havertz und Kathrin Huber des Lahrer Tierheims nicht schlecht als sie in einem der großen Ausläufe Richtung Flugplatzstrasse sieben neue Gäste entdeckten!

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat eine unbekannte Person insgesamt zwei Hündinnen und fünf Rüden über den 1,80 m bis 2,00 hohen Zaun geworfen. Wie lange die kleingewachsenen Hunde in der bitteren Kälte aushalten mussten, ist unklar. „Die älteste und kurzgeschorene Hündin lag bereits erschöpft und reglos auf dem verschneiten Boden, so dass wir sie einfach aufheben konnten“ sagte Tierpflegerin Havertz. Die anderen fünf waren jedoch noch recht agil und mussten auf dem über 2.000 qm großen Freilaufgelände erstmal eingefangen werden, da sie zunächst sehr scheu und verängstigt waren. „Die kleinen ShiTzu-Mixe waren natürlich völlig mit der für sie dramatischen Situation der fremden Umgebung, Kälte und ihnen fremden Menschen überfordert. Unsere Pflegerinnen und freiwillige Helfer des Tierheims konnten sie aber mit Decken und Boxen recht schnell und unverletzt einfangen.“ äußerte sich der Vorstand des Tierheims, Martin Spirgatis.

    Bei den Tieren handelt es sich vermutlich um die Reste einer Hobbyzucht, die jemand beim Tierheim entsorgt hat, so vermuten die Tierschützer. Die älteste Hündin könnte die Mutter der meisten weiteren eingefangenen Tiere sein. Lediglich ein Rüde scheint mehr von einem Yorkshire-Terrier zu haben. Das Alter der Tiere dürfte zwischen einem Jahr bei den jüngsten bis hin zur Hundemutter mit ca. sechs Jahren festzustellen sein. Keines der Tiere weißt eine Kennzeichnung durch Mikrochip oder Tätowierung  auf. Das Fell der meisten Tiere ist eher ungepflegt. Einige Tiere weisen heftigen Zahnstein auf. Richtig dramatisch war der Zustand der Krallen, die teilweise so lang waren, dass die Tiere nicht problemlos laufen konnten.

    „Ein Tier auszusetzen ist kein Kavaliersdelikt sondern nach §3 Ziff. 3 des Tierschutzgesetzes eine Straftat. Und diese kann mit bis zu 25.000 € belegt werden!“ so Martin Spirgatis.

    Das Tierheim sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die etwas über die Herkunft der Tiere und deren ehemaligem Zuhause aussagen können. Eine entsprechende Anzeige wurde noch am Freitag bei der Polizei in Lahr vom Tierschutzverein gemacht.

    Das Tierheim bittet evtl. Interessenten jetzt nicht das Tierheim zu stürmen, sondern den Tieren erstmal die Gelegenheit zu geben die erste Aufregung zu verkraften. Auch müssen die Tierpflegerinnen erstmal die Tiere kennenlernen. Die Tierärzte werden alle sieben gründlich untersuchen und behandeln, bevor an einen Umzug in ein neues Zuhause gedacht werden kann.

    „Das wird das Tierheim wieder eine Menge Geld und Arbeit kosten, die sich der vormalige Halter oder Halterinnen skrupellos erspart hat. Wir werden vermutlich niemals nachvollziehen können, wie man solch kleine Wesen bei dieser Witterung einfach über einen Zaun werfen kann.“ so der Vorstand des Tierheims.

    Die kleine "Miranda" wurde völlig entkräftet und unterkühlt aufgefunden.
    Die vermutliche Mutter der meisten ausgesetzten Hunde