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  • Keine Spenden mehr über Amazon-Smile

    Amazon stellt sein Amazon-Smile-Spendenprogramm leider zum 20. Februar 2023 ein. Das trifft tausende Vereine, die bisher 0,5% der Einkaufssumme erhalten haben, wenn man als Käufer/in einen begünstigen Verein bei den Käufen eingestellt hat. Auch wir haben in den letzten Jahren insgesamt fast 4.000 € über das Programm erhalten.

    Alternativ bieten wir nun unseren kauffreudigen Tierfreundinnen und -freunden die Möglichkeit über Gooding.de ohne Zusatzkosten beim Online-Shoppen zu spenden.

    Hier der Link zu unserem Benefit bei Gooding.de:

  • Hund reißt Schaf bei Mietersheim

    Heute wurden wir gegen Mittag sowohl von der Polizei als auch von Privatpersonen angefordert, weil auf dem Galgenberg in Lahr ein freilaufender Hund ein Schaf gerissen hatte. Der Hund war zu dem Zeitpunkt dort auch noch unterwegs.
    Mit drei Mitarbeitern fuhren wir raus, um beide Tiere zu sichern.
    Für das trächtige Kamerunschaf kam leider jede Hilfe zu spät, wir konnten nichts mehr für das arme Tier tun.
    Der Hund konnte problemlos in einem Garten gesichert und von uns mitgenommen werden. Menschen und Artgenossen gegenüber war das Tier sehr freundlich und ruhig.
    Der Halter meldete sich auch schnell, da er sein Tier schon gesucht hatte. Nach der Fallaufnahme durch die Polizeihundestaffel durften wir den Hund an seinen Besitzer übergeben.
    Für Hund und Halter wird dieser Vorfall sicher noch ein Nachspiel haben.
    Wir hoffen, dass jetzt auch der Schafhalter in die Pflicht genommen wird. Auf dem Galgenberg werden in vielen Gärten die verschiedensten Tiere gehalten, oft nicht wirklich gut. Aber es scheint für die Behörden schwer zu sein hier nachhaltig tätig zu werden. Die Gruppe, zu denen dieses arme Tier gehörte, umfasst wohl mehrere Tiere, die – laut Aussagen der umliegenden Gartenbesitzer – immer frei auf dem Galgenberg ohne Sicherung unterwegs sind. Da das getötete Tier keine Ohrmarke hat, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine nicht gemeldete Haltung handelt.
    Vielleicht hilft diese Tragödie, dass sich hier insgesamt etwas ändert, dann wäre das arme Schaf wenigstens nicht ganz umsonst gestorben….
    Das trächtige Kamerunschaf hatte keine Chance...
    Das trächtige Kamerunschaf hatte keine Chance…
    ***Ergänzung: 2016 haben wir mit mehreren Mitarbeitern über fast drei Stunden drei Kamerunschafe in dieser Ecke eingefangen, weil sie auf der Straße unterwegs waren. Die Halter hatten sich damals bei uns gemeldet und ihre Tiere wieder abgeholt. Die Tiere waren teilweise in keinem guten Gesundheitszustand und waren nicht angemeldet. Auf den Kosten für unsere Hilfe sind wir damals sitzen geblieben.
    Schon damals gingen alle notwendigen Informationen an alle Behörden, die für die Kontrolle solcher Haltungen zuständig sind. Anscheinend handelt es sicher hierbei um dieselben Personen.
    Letztes Jahr im Sommer, also 4 Jahre später, wurden Auflagen erlassen, diese aber noch nicht durchgesetzt.
    Wir wissen, dass auch unsere Behörden unter Personalmangel, Geldnot und inzwischen natürlich auch Corona leiden, daher wollen wir jetzt auch nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen.
    Aber es ist einfach traurig….
  • Tierschützer feiern erste Katzenschutzverordnung in Baden-Württemberg

    Pressemeldung des Landestierschutzverbands Baden-Württemberg:

    Der Gemeinderat der Gemeinde Berglen im Rems-Murr-Kreis hat im April
    die erste kommunale Katzenschutzverordnung in Baden-Württemberg
    verabschiedet. Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V. und
    sein Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund e.V., begrüßen dies
    ausdrücklich und gratulieren dem Tierschutzverein Berglen, der
    maßgeblich zur Einführung der Verordnung beigetragen hat.

    „Nur mit einer Kastrationspflicht für alle Katzen mit „Freigang“ kann es
    gelingen, das Elend von frei lebenden Katzen langfristig zu beenden“,
    betont Stefan Hitzler, Vorsitzender des Landestierschutzverbands
    Baden-Württemberg. „Wir freuen uns außerordentlich, dass Berglen sich
    hier mit in der Verantwortung sieht und die Tierschützer mit dem Problem
    der vielen kranken und unterernährten Straßenkatzen nicht mehr länger
    allein lässt. Wir hoffen, dass bald noch weitere Gemeinden in
    Baden-Württemberg dem Beispiel folgen.“

    „Zahllose frei lebende Straßenkatzen, die ausgesetzt wurden oder
    Nachkommen von zurückgelassenen Hauskatzen sind, kämpfen täglich um ihr
    Überleben – und pflanzen sich dennoch immer weiter fort“, berichtet
    Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Nur wenn man
    das Problem an der Wurzel packt und alle Katzen mit Freigang sowie die
    Straßenkatzen kastriert sind, haben wir eine echte Chance das
    Katzenelend langfristig zu beenden. Solange es keine bundesweit
    einheitliche Kastrationspflicht gibt, setzen wir daher auf die
    Signalwirkung aus den Kommunen, die wie Berglen mit gutem Beispiel voran
    gehen.“

    Am 09. April hatte der Gemeinderat von Berglen einstimmig die
    Verabschiedung einer Katzenschutzverordnung beschlossen. Zuvor hatte der
    Tierschutzverein Berglen die Notwendigkeit einer solchen Regelung sehr
    anschaulich anhand von Zahlen und erschreckenden Bildern von leidenden
    Straßenkatzen in der Region verdeutlicht. Die Verordnung soll mit Beginn
    des kommenden Jahres in Kraft treten. Demnach müssen ab 01. Januar 2020
    alle privat gehaltenen Katzen mit „Freigang“ kastriert, gekennzeichnet
    und registriert werden. Katzen, die nicht gekennzeichnet sind und
    folglich dem Anschein nach keinen Halter mehr haben, lässt der
    Tierschutzverein Berglen kastrieren, wenn sich nicht innerhalb von 48
    Stunden nach dem Einfangen doch noch der Katzenbesitzer meldet.

    *Hintergrund:*
    Tierschutzvereine und Katzeninitiativen versuchen seit Jahrzehnten das
    Leid der Straßenkatzen einzudämmen, indem sie diese fangen und
    kastrieren lassen. Zudem werden die Tiere mit einem Transponder mit
    Mikrochip gekennzeichnet und registriert, um sie unverwechselbar zu
    machen. Die Tierschützer betreuen die Katzen über Futterstellen weiter,
    da die in Freiheit aufgewachsenen Katzen i.d.R. völlig menschenscheu
    sind und deshalb nicht in ein Tierheim gebracht und an tierliebe
    Interessenten vermittelt werden können.
    Die Kosten für Kastrationsaktionen frei lebender Katzen sind immens und
    werden meist ausschließlich von den Tierschützern übernommen. Der
    Landestierschutzverband und sein Dachverband, der Deutsche
    Tierschutzbund, unterstützen ihre Mitgliedsvereine hierbei finanziell.

    2018 hat der Landestierschutzverband seinen Mitgliedsvereinen insgesamt
    fast 100.000 Euro für die Kastration frei lebender Katzen zur Verfügung
    gestellt. Bezuschusst wurde dieses Projekt mit 30.000 Euro vom
    Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) und 10.000
    Euro vom Deutschen Tierschutzbund e.V..
    _______________________________________________________________________
    *Über den Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Baden-Württemberg e.V.*
    Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg ist der Landesverband des
    Deutschen Tierschutzbundes und bildet den „Dachverband“ von über 100
    Tierschutzvereinen in Baden-Württemberg. Unsere Aufgabe ist es unter
    anderem, mithilfe von Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen, der Mitarbeit
    in Gremien und einem umfassenden Informations- und Beratungsservice für
    unsere Mitglieder einerseits und die breite Öffentlichkeit andererseits,
    den Tieren eine Stimme zu geben. Jedes Mitgeschöpf hat Anspruch auf
    Unversehrtheit und ein artgerechtes Leben. Wir wollen, dass dieser
    Anspruch für alle Tiere verwirklicht wird – in der Landwirtschaft, der
    Forschung, im Privathaushalt und wo immer der Mensch mit Tieren Umgang hat.

  • Weitere 4 Welpen in Lahr aufgefunden!

    Nachdem wir erst letzte Woche insgesamt 7 Welpen vom Streitberg bei uns untergebracht haben, haben wir am frühen Sonntag Abend weitere 4 Welpen, diesmal vom Galgenberg aus Lahr, bei uns aufgenommen, die dort an den Schrebergärten aufgelesen wurden.

    Nun haben wir insgesamt 11 Welpen bei uns, die alle pflegerisch und medizinisch versorgt werden müssen.

    Wer sachdienliche Hinweise zu den Welpen vom Galgenberg oder auch vom Streitberg machen kann, sollte sich bitte an das Tierheim oder die Polizei wenden.

    4 Welpen vom Galgenberg vom 16.10.16
    4 Welpen vom Galgenberg vom 16.10.16
  • Einbruch ins Tierheim!

    Es ist ja nicht so als hätten wir nicht genug Probleme.
    In der Nacht vom 07. auf den 08.09.  wurde in das Tierheim eingebrochen! Derzeit sind wir dabei diverse Räume zu sanieren und viele fleißige Hände arbeiten dort mit eigenem Werkzeug. Ein großer Teil dieses Werkzeugs wurde heute Nacht aus dem Tierheim gestohlen. Der oder die Einbrecher haben einen Rolladen an der Straßenseite hochgedrückt und das dahinterliegende Fenster geöffnet. Da sie (wie zu erwarten) nichts wertvolles im Tierheim gefunden haben, haben sie das Werkzeug der ehrenamtlichen Helfer geklaut. Schätzungsweise wurde nahezu neuwertiges Werkzeug im Wert von rund 2.000 € geklaut. Wer hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag etwas am Tierheim in der Flugplatzstr. beobachtet?
    Einige der geklauten Werkzeuge sind sehr auffällig und eher selten. Wer hat diese evtl. nun gesehen oder gar angeboten bekommen? Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei oder an das Tierheim.

    Werkzeugtasche der Marke Stanley (geklaute Tasche war schwarz/rot, nicht wie abgebildet schwarz/gelb)
    Werkzeugtasche der Marke Stanley (geklaute Tasche war schwarz/rot, nicht wie abgebildet schwarz/gelb)
    Spachtel der Marke Stanley
    Spachtel der Marke Stanley
    Schraubenschlüssel der Marke Stanley
    Schraubenschlüssel der Marke Stanley
    Schraubendrehersatz der Marke WERA
    Schraubendrehersatz der Marke WERA
    Imbusschlüsselsatz der Marke Wera
    Imbusschlüsselsatz der Marke Wera
    Hammer der Marke Stanley
    Hammer der Marke Stanley
  • Brandstiftung am Tierheim

    Heute mal was ganz anderes. Nicht gerade nette Zeitgenossen haben in der Nacht von Sonntag auf Montag einen schrottreifen, schwarzen Fiat Punto auf unserem Parkplatz vor dem Tierheim abgestellt. So weit, so schlecht. In der Nacht von Montag auf Dienstag haben vermutlich die gleichen Typen den Wagen dann an Ort und Stelle abgefackelt! Natürlich nicht ohne vorher die Nummern aus dem Fahrzeug zu flexen.

    Die Feuerwehr rückte in den Morgenstunden an um den Brand zu löschen. Nun steht das abgebrannte Auto auf unserem erst letztes Jahr neu angelegten Parkplatz. Da der Halter nicht zu ermitteln ist, werden wir auf den Kosten für die Wiederherstellung des Parkplatzes sitzen bleiben.

    Als hätten wir nicht schon genug Geldsorgen, dürfen wir nun auch noch für den Müll anderer aufkommen und das dringend benötigte Geld für die Tiere für sowas ausgeben. Deshalb hier unser Aufruf: Wer kennt diesen schwarzen Fiat Punto „Cult“ bzw. kann Angaben zum Halter machen? Es kann nicht sein, dass so jemand ungestraft davon kommt.

    Wer kennt den Halter des Autos?
    Wer kennt den Halter des Autos?
  • 08.10.2015:Katzenschwemme nimmt kein Ende!

     

    Trotz der zwischenzeitlich teilweise recht kühlen Temperaturen und dem beginnenden Herbst kommen fast täglich neue Kitten oder ganze Katzenfamilien zu uns ins Tierheim.

    Über den ganzen Sommer hinweg hatten wir zahlreiche Jungtiere und auch eine beachtliche Anzahl erwachsener Katzen zu versorgen. Seit Anfang September sind durchgehend alle Zimmer und Boxen besetzt und fast täglich erreichen uns neue Anrufe und Meldungen zu aufgefundenen Katzenbabys. Derzeit haben wir auch wieder einige Kätzchen, die mit schwerem Katzenschnupfen oder allgemein in einem schlimmen Zustand zu uns kommen und die ganz besondere tierärztliche Versorgung und Pflege benötigen. Aber auch einige erwachsene Katzen und allen voran die Katzenmütter (Evelyn, Diva, Ulla, Olivia), die mit ihren Jungtieren vor einigen Wochen zu uns kamen, warten im Tierheim auf Interessenten.

    Aber auch Menschen, die in ihrem Zuhause keine Katze aufnehmen können, sind herzlich willkommen unsere Katzen zu den Öffnungszeiten im Tierheim  zu besuchen. Katzen sind sehr schnell einsam und haben im Tierheim leider nicht die Möglichkeit zu Freigang. Daher freuen sie sich besonders auf Menschen, die sie mit Schmuseeinheiten verwöhnen oder sich einfach mit ihnen beschäftigen. Unsere Kitten freuen sich natürlich immer ganz besonders, wenn jemand mit ihnen spielt. Für die eher ängstlichen Katzen ist es häufig eine gute Erfahrung, wenn Menschen ihnen z. Bsp. aus einem Buch vorlesen.

    Weitere Informationen zur ehrenamtlichen Mithilfe erhalten Sie gerne zu den Öffnungszeiten direkt im Tierheim oder telefonisch unter 07821-43597 oder  per Mail an info@tierheim-lahr.de.

    Derzeit benötigen wir im Tierheim (Pflegestellen ausgenommen) alleine für die Versorgung der Kitten täglich rund 5kg Futter.  Auch unsere Kratzbäume halten den spitzen Krallen der kleinen Kätzchen nur begrenzt stand.

    Wir würden uns riesig über Unterstützung freuen, ganz gleich ob ehrenamtliche Hilfe vor Ort im Tierheim oder Futter- /Sach-/Geldspenden für unsere Kitten und natürlich auch erwachsenen Katzen. Als Anregung oder Hilfestellung, was wir aktuell gerade dringend benötigen, können Sie unter folgendem Link unseren Amazon Wunschzettel ansehen:

    http://www.amazon.de/registry/wishlist/1KWJ0VCWA6VM2

    Vorab im Namen der Samtpfoten und natürlich auch im Namen aller anderen Tiere herzlichen Dank!!